Für Menschen mit Variationen

Was? In deinem Alter schon?

Was? In deinem Alter schon? Kennt ihr das? Ihr trefft einen alten Bekannten (gerne auch einen älteren Bekannten) und der fragt euch diesen unverfänglichen Satz: „Wie geht´s?“ Ihr antwortet nichts ahnend mit: „Geht so. Rücken tut ein bisschen weh!“ und dann hört ihr: „Was? In deinem Altern schon? Was soll ich dann bloß sagen?“ Wie ich diesen Satz hasse. Unterschiedliche Lebensbedingungen sorgen dafür, dass es uns- auch in jüngeren Jahren- schlechter gehen kann. Während der eine Argumentiert, dass man ja nur „im Büro vorm Computer säße“ und das nun wirklich nicht so schlimm sein könnte, wird der andere wieder Argumentieren, dass man schließlich „nur im Büro säße“ und das wiederum total schlimm für den Rücken ist. Das dies schon außer Acht gelassen wird nervt. Viel schlimmer finde ich aber die Botschaft die unterschwellig mit kommt: „Was soll ich dann bloß sagen?“ Schauen wir uns diesen Satz ein mal genauer an. Was impliziert das Ganze? Jemand anderes hat mehr Recht sich zu beschweren – ergo: „Du hast weniger Recht dich zu beschweren“ „Du bist aber auch ein Jammerlappen“ „Stell dich mal nicht so an“ – und das gute alte: Auf sich selbst lenken.. „Bei dir ist schlecht? Bei mir ist erst mal….“ Eventuell bin ich was diesen Satz betrifft auch ein wenig penibel und je nach Situation reagiere ich da auch unterschiedlich drauf… Aber mich interessiert jetzt brennend: Wie seht ihr das? Wie geht ihr damit um? Ich freue mich auf eure Meinungen! ☺

1 Kommentar 29.4.15 22:44, kommentieren

Putzen nach Feng-Shui

Putzen nach Feng-Shui Putzen ist nicht schön, es muss aber sein! Ich bin beim Surfen nach einer „Putzmotivation“ auf folgendes gestossen: Putzen nach Feng-Shui. Uiii, dachte ich mir, das versuchen wir mal. Hier für euch zum nachmachen das 10-Schritte Programm: Alle Tür- und Fenstergriffe feucht abwischen und fix mit einem Trockentuch drüber gehen Fenster putzen. Hier wird’s schon komplizierter: Beginnt bei dem Fenster, durch den die meiste Sonne rein scheint. Das soll motivierend wirken. Dann nach und nach ein Fenster nach dem anderen vornehmen. Nachttische ausmisten und abwischen. Das kann ich nachvollziehen, da ich regelmäßig Splinten, Rotzfahnen, angefangene Wasserpullen und, und, und dort zwischenlagere. Regale auswischen. Ein mal alles raus, durch mit dem Lappen und dann alles wieder rein. Man sortiert gleichzeitig aus was alles weg kann, und es bleibt sauber. Als Bücherfreund kann ich nur sagen: TOP! Unsere Bücher sind es uns Wert (Frei nach L´Oreal) Wohnzimmertisch aufräumen und abwischen Schmuck aussortieren Bad entrümpeln. Da bin ich wieder groß dabei. Keiner brauch zwanzig angefangene Pröbchen! Weg was weg kann und großzügig entsorgen. Wir haben zu viel und benutzen davon nur zu wenig! Kummerecke beseitigen. Ihr kennt sie, die eine Ecke in der alles landet. Der Schandfleck der Wohnung. Räumt den Mist weg oder Schmeißt ihn weg. Eure Sachen sollten es euch Wert sein an ihre festen Plätze zu kommen. Schränke und Lampen entstauben. Man macht es zu selten und nicht immer ist die Glühbirne daran schuld, dass es im Raum nicht mehr ganz so hell zu sein scheint wie vorher Pinnwände und Kühlschranknotizen sichten, aussortieren und entsorgen. Glaubt mir, es ist nicht alles wichtig was an unseren Kühlschränken klebt. Ich hab´s versucht und am besten gefiel mir tatsächlich Punkt 1! Wer hätte das gedacht? Freue mich auf eure Erfahrungen!

29.4.15 22:42, kommentieren

Der Märchenwald

Ich halte mich für faul. Vor allen Dingen Bewegungs- und Putzfaul. Aber leider gibt es Dinge, die man wirklich einfach machen muss. Ich muss Putzen. Wirklich, eine schöne, aufgeräumte und saubere Wohnung sorgt dafür, dass man sich gleich wohler fühlt. Was das für eine Beziehung und für die Lebensqualität macht muss ich nun wirklich nicht beschreiben. Darum bin ich aber auch kein Fan von Dekoartikeln. Dekor – der will angesehen werden. Dekor erfreut sich daran, sich vor deinen Gästen präsentieren zu können. Das bedeutet: Abstauben, abstauben, abstauben. Und bei hüpfenden Haustigern, fällt eine ganze Menge Staub an. Ich hasse Dekor und kaufe deshalb auch keinen. Meine Geschmack variiert einfach zu sehr um mich auf Dekor fest zu legen und das ständige variieren (man erinnere sich bloß an den Winter als kreischend bunte Rentiere in dunkellila mit Glitzer und Pink und GRÜN!! angesagt waren) kostet mir einfach zu viel Geld, Zeit und Nerven. Nun ziehe ich bald mit meinem Freund zusammen. Es beginnt für mich die herrlichste aller Jahreszeiten: Die Ausmistzeit! Der Schrott kommt weg, Deko wird entsorgt, verschenkt, gespendet oder, sofern sich ein noch dümmerer findet, verkauft. Hierbei verweise ich gerne auf Al Bundy: Das Prinzip von Garagenverkäufen ist, dass man einen Dümmeren finden muss, der einen den Kram wieder abkauft. Wir haben mit deiner Mutter schon den dümmsten gefunden. (Sinngemäß) Nun mein Freund ist da nicht so. Auch er entrümpelt aktuell. Jede Menge Spongebob Stofftiere, ein Spongebob Trinkspiel (ein Widerspruch in sich), ein Bauarbeiterhelm… jede Menge Kram. Aber er hat Deko-Schildkröten. Davon so einige. DIE BLEIBEN. Das wurde mir unmissverständlich zu verstehen gegeben. Zum Wohle des Hausfriedens einigt man sich auf den Kompromiss: GARTEN. „Die sind Wetterbeständig, die können wir in den Garten tun.“ „Super, und in unserem Garten wimmelt es dann vor unechten Schildkröten, die von den Katzen angepisst werden können?!“ „Quatsch, das sieht doch gut aus. Wie ein Märchenwald“ – um seine Argumente zu bestärken nimmt er die Arme hoch und präsentiert mir in der Luft seinen imaginären Märchenwald. Gegensätze ziehen sich an und auch wenn ich dabei bleibe, dass wir mit Sicherheit das beste Paar auf der Welt sind, so kann ich euch nicht beschreiben, wie sehr ich mich darauf freue nach dem Sonnenbaden eine in meinem Speck eingeschweißte Schildkröte aus meinem Rettungsring ziehen zu können. Vorteil: Draußen muss ich sie nicht abstauben. Es ist also eigentlich alles ok – bis auf diesen Faible meines Freundes… das werde ich im Blick behalten.

29.4.15 22:40, kommentieren

Feng Shui für die Seele

Mit Feng Shui verbinden wir das umstellen und umräumen von Möbeln um irgendwelche Energien fließen zu lassen. Ok, an meiner Beschreibung merkt man schon, dass ich keine Ahnung davon habe. Aber heute geht es auch nicht um die üblichen Umräum-Sachen die man damit verbindet. Mir geht es heute um Feng-Shui für die Seele. Ich habe mir für euch ein paar Tricks und Kniffe überlegt, wie wir unser Leben Feng-Shui mäßig auf Vordermann bringen können. Eine Sache, die sowohl für Möbel auch als unser Leben im allgemeinen gilt ist „Das Ausmisten“! Ausmisten ist wichtig. Wir horten viel zu viel Schrott an, den wir in viel zu kleinen Wohnungen lagern weil wir ihn irgendwann gebrauchen könnten. Dieses Denken beinhaltet einen Fehler in sich – denn, in den Momenten in denen wir vielleicht wirklich etwas von unserem Schrott benutzen könnten, kaufen wir uns neuen Schrott. Ein altes Wollknäuel, dass man vielleicht irgendwann nochmal verwenden kann als Paketschnur oder Ähnliches wird im Zweifelsfall immer von einer neuen Paketschnur ersetzt werden. Es ist verständlich warum wir nicht einfach drauf los legen und alles weg schmeißen. Beim Erwerb unseres Schrotts hatten wir einen Plan, was wir damit machen wollten. Die Dinge, die wir gekauft haben, sollten in unserem Leben einen Platz, ja, vielleicht auch eine Lücke füllen. Es wird Zeit uns einzugestehen, dass Gegenstände niemals eine Lücke füllen können. Auch wenn wir einen emotionalen Wert mit unserem „Schrott“ verbinden, so ist und bleibt es nur Schrott. Es hilft daran zu denken, dass es uns nicht töten wird, wenn wir uns davon trennen. Hier wende ich gerne eine der obersten Regeln eines Philosophen der Neuzeit an: „Neu ist immer besser!“ - Barney Stinson. Faustregel: Alles, was wir länger als 1 Jahr nicht benutzt haben, kommt in die Arschentonne! Das tut am Anfang weh, aber wenn die Möbel frei sind, und auch wir wieder Luft zum Atmen haben, werden wir merken, dass es nichts zu bereuen gibt. Es gibt nicht nur ums Behalten und ums Horten – es geht um emotionalen Ballast. Die Enttäuschung, die damit verbunden sein kann. Ein Beispiel dazu: Ich habe mich nie getraut meine langen Haare zu schneiden. Erst einmal, weil mein Erzeuger, ein fanatisch Gläubiger Christ meinte, dass schon Eva im Garten Eden lange Haare gehabt habe, und Gott dies so wolle – andererseits auch, weil ich es nicht anders kannte und hoffte, dass ich dadurch schöner sei (ich bin, wie ihr anderen Posts bereits entnehmen könnt, dick!) Eines Tages, nachdem ich 2 Stunden lang mit meiner Friseurin gehadert habe, kam der Pixicut! Ich habe geweint – vor Freude. Ich hatte das Gefühl, jeden Mann, der sich beim Sex je in meine Haare verkrallt hatte, sowie die konventionellen Ansichten meines Vaters abgelegt zu haben. Es war befreiend und beängstigend. Warum soll dies nicht auch für unseren Krimskrams gelten? In Musterkatalogen findet man immer Deko. Doch immer hat alles seinen Platz und finden wir die Ordnung nicht doch immer schöner als Chaos? Wirtschaftlich gedacht, ist es nicht sinnvoll alles wegzuschmeißen, was wir erworben haben. Grade wir Frauen verfügen oftmals über ein Arsenal von Gesichts-und Körperlotionen. Alle angefangen, weil sie angeblich alle einen anderen Zweck verfolgen. Sein wir ehrlich – wir erhoffen uns von allem schöne Haut und schöne Körper und benutzen den Kram meist nicht zu ende, weil der erwünschte Effekt ausbleibt. Dann gehen wir los und kaufen Neue. Das muss enden! Mein Tipp: Braucht den Scheiß auf, oder – wie immer – schmeißt ihn weg! Wir kaufen viel und verbrauchen meist nur die Hälfte. Dies ist auch der Grund, warum Leute oftmals in der Lage sind aus Müllabfällen noch fünf Gänge Menüs zu kochen. Wir kaufen, verschwenden, brauchen nicht auf, geben Geld aus für nichts und wieder nichts. Wir fangen jetzt an, unseren Scheiß aufzubrauchen. Und wenn unser Badezimmerschrank auf einmal leer ist und wir uns über den Platz freuen, dann wissen wir, wozu wir es getan haben. Ich, z.B. erfreue mich an jede aufgebrauchte Cremetube, Zahnpastatube, Duschgelflasche und besonders an jedes bisschen Aufschnitt, dass nicht in der Tonne gelandet ist. Mein Gewissen ist damit weniger belastet und gleiches gilt für mein Portemonnaie. Nicht alles, ist Schrott, Müll oder Unnütz! Wir brauchen Dinge. Aber, fangen wir doch an, die richtigen Sachen zu kaufen. Möbel? Ja! Aber wir wär´s diesmal, mit einem aufgearbeitetem Schrank, mit Charme und einer Geschichte? Ikea ist zwar schön und gut, aber es sollte nicht unser Lebensinhalt sein! Ikea Schränke haben keinen Charme. Darum mein nächster Tipp: Wann immer ihr etwas kauft, schaut ob euer Herz daran ist. Frag dich: Hängt dein Herz daran? Macht es dein Leben besser? Wenn du etwas kaufst, dann lass es Unikate sein! Klar, wir können uns alle das langweilige Zeug von Ikea holen, uns dahinter verstecken, denn, nichts ist schlimmer als sich etwas zu kaufen, was uns wirklich viel bedeutet und dann etwas negatives dazu zu hören. Aber Mut gehört dazu. Versucht es mal!

29.4.15 22:36, kommentieren

Verwöhnt und Unglücklich

Ich brauch nichts, ich will nichts! - Das ist eine Lüge! Zu glauben, dass ich nichts brauche ist eine Lüge, aber die noch größere ist die, zu glauben, dass ich nichts will. Ich will ständig was. Entweder will ich, dass mein Freund anders zu mir ist, oder ich will, dass mein Arbeitgeber netter ist und manchmal will ich solch platonische Kleinigkeiten wie ein neues Shirt, neue Chucks für den Sommer, einen Urlaub und einen Strandbody dazu. Ich willl aber nichts dafür bezahlen und schon gar nicht etwas dafür tun. Gehöre ich zur Generation Verwöhnt? Tatsache ist, dass wir harte Arbeit nicht mehr zu schätzen wissen, nicht wir und auch nicht Arbeitgeber. Ich arbeite mit meinen 5 Jahren im Job zwar noch nicht lange, habe aber gemerkt wie der Hase läuft. Wäre ich schlank und stiller, würde ich – mit dem nötigen „Engagement“ (nicht zu verwechseln mit Fleiß!) eine geringe Chance haben eine führende Position zu erhalten. Zwar immer noch nicht mit angemessenem Verdienst, aber darüber kann man ja reden, wenn ich mir die Eierstöcke abklemmen lasse. Ich könnte mich auch hochschleimen, aber das passt nicht zu mir. Ich mache meine Arbeit gut, aber großartig gewertschätzt fühle ich mich nicht. Ganz im Gegenteil! Ich habe eine zu große Klappe und erdreiste mich auch noch stolz auf meinen Job zu sein! Ein No-Go in einem Busieness wie die Bank... aber ich schweife ab. Die Geschwister meines Patenkindes – alle um die 8 herum – haben Smartphones. Die älteste hat ein Samsung Galaxy S5, ich habe ein S3 – und das darf um Himmels Willen nicht kaputt gehen. Ich kriege nichts gespart, aber ich kriege auch nichts geschenkt! Vielleicht bin ich auch nur neidisch, aber ich frage mich wirklich, ob das alles so richtig ist. Ich versuche mich zu definieren. Meine gespaltenen Persönlichkeiten machen es mir dabei deutlich schwer. Der große Trend ist natürlich, sich über Mode zu definieren. Mir fällt das schwer. Ich finde nichts passt zu mir und ich kann mir nicht selbst etwas nähen. Ich bin mit meiner Figur immer zwischen den Größen und nie passt etwas wirklich wie angegossen. Ein Lieblingsstück sucht man in meinem Kleiderschrank vergebens. Wenn etwas gekauft wird, dann it das mehr so etwas wie eine Momentaufnahme. Man kann an meiner Kleidung erkennen, was ich im Moment des Erwerbs gehofft und mir von dem Stück erwünscht habe. Vieles was ich mir kaufe soll mich gepflegter und geschäftsmäßiger aussehen lassen, dabei aber nicht am Sexappeal sparen. Ganz klar: Des Königs neue Kleider – unmöglich! In einem Anfall von Wahnsinn habe ich meinen Kleiderschrank auseinander genommen und vollkommen entrümpelt. Die Kleidung die mir nicht passt wurde ausgemistet, verschenkt, verkauft und gespendet. Es macht keinen Sinn über Jahre Hosen aufzubewahren die man zwar im Angebot ersteigern konnte, jedoch nie getragen hat weil sie einem nie gepasst hat. Auch wenn ich grade mal wieder vier Kilo abgenommen habe. Ausserdem freue ich mich darauf neue Kleidung holen zu können. Und da kommen wir wieder zurück auf mein Problem. Ich lebe für den Konsum. Genugtuung gibt es bei mir offensichtlich nicht. Ich bin stetig unzufrieden und dies vor allen Dingen mit mir selbst. Werde ich glücklicher sein wenn ich 40 Kilo abgenommen habe? Werde ich zuriedener mit meinem Aussehen sein, wenn die Behaarung im Gesicht weg gelasert ist? Werde ich nach dem Studium und einem Job mit Beamtenstatus und mehr Geld glücklicher sein? Werde ich glücklich sein, wenn im am Strand liege, den Dring in der Hand, eine tolle Figur meinen Mann an meiner Seite unter er Sonne Balis? Und noch wichtiger: Werde ich merken, wann etwas „genug“ ist? Also, wer oder was bestimmt mein Handeln und Denken und gehöre ich zur Generation-Verwöhnt?

29.4.15 22:34, kommentieren

Pornos und andere TABUS

Guten Tag, ich gucke Pornos! So hat sich mir noch niemand vorgestellt. Überhaupt sprechen wir darüber nur hinter vorgehaltener Hand, mit der besten Freundin und selbst da lügen wir oft. „Ich hab mir letztens ein Porn angeguckt – Nur so aus Langeweile“... Ja, ja und gekeult haste dir dabei auch nur so aus Langeweile einen. Aber wir Frauen nicken und lächeln als glaubten wir das alles. Tolerierte Lügen. Männer sind da ehrlicher. Untereinander sowieso! Nicht umsonst gibt es die „Like“/ und „Share“-Buttons auf Pornoseiten. In einer aufgeklärten und modernen Zeit wie dieser sollte es doch O.K. sein, wenn der Freund sich einen netten Film anschaut, sich einen runter holt wenn wir selbst doch eh grad keine Lust auf Sex haben. Wie kann er nur! Böse, böse und so. Ich bin mir der Doppelmoral bewusst. Aber ich kann mir da nicht helfen. „Was machst du so Schatz?..Ah cool, welcher ist es denn?..Ahh der wo sie ihn oben zureitet im Indianerkostüm? ...Klar, kenn ich. Dann viel Spaß damit! Bis nachher!“ klingt auch irgendwie falsch, oder? Dieses Dr. Sommer Gerede, fre nach dem Motto „Setzt euch doch zusammen hin und guckt euch einen Film an, redet über eure Vorlieben..“ ist auch nichts für mich. Ich wette nur eine Hand voll Frauen erzählen offen von Ihren Phatasien. Wir sind doch alle eher mehr für „geheime Träume die unausgelebt bleiben“ zu haben. Wer ist schon ehrlich wenn es um Vorlieben, und Phantasien geht? Warum lesen wir sonst alle diese Romane? „ Er schaute Sie aus seinen dunklen Augen hinweg an...“ uhhh... Warum ist Shades of Grey sonst so ein Kassenschlager geworden? Wo wir grad dabei sind: Ich find Shades of Grey scheiße. Ich denke ein echter SM-er fühlt sich von diesem Schrott beleidigt! Und ich könnte der Protagonistin jeden Morgen zum Frühstück erst mal ein paar in die Fresse hauen, dafür, dass sie so eine unselbstständige und armselige Person ist. Aber das ist nur meine Meinung. Ich bin jetzt mal ganz ehrlich: Ich guck mir lieber nen Film mit zwei Frauen als mit nem Mann an. Sie sind einfach ästhetischer und es zeigt mal was, was ich nicht jeden Tag erlebe (gelinde gesagt). Im Alltag war ich schon überfordert ich von einer Freundin au ner Party abgeschleckt wurde, damit sie irgend jemandes Aufmerksamkeit kriegte oder weil ma im Suff mutig wird, aber in der Neutralität eins Films ist es geil. Zu dem bisschen „lesbischer Erfahrung“ das ich hatte musste ich mich schon fast zwingen. Obwohl, „zwingen“ ist das falsche Wort. Es war mehr ein „Augen zu und durch. Das kannst du schon – läufst ja selbst mit der Grundausstattung dafür rum.“ Nun sein wir mal ehrlich liebe Damen, ich bin mit Sicherheit nicht die Einzige, die das denkt. Und viele werden jetzt sicher bei Youporn nach ihr suchen ... Aber warum können wir da nicht offen drüber sprechen? Warum nur in der Anonymität eines Chats, Blogs und mit Nicknames? Versteht mich nicht falsch, ich werde es nicht anders machen. Wahrscheinlich werde ich diesen Post nicht einmal veröffentlichen doch Tatsache bleibt, dass wir uns mit viel mehr Gedanken quälen, als wir es offen zugeben. Da wäre ich doch gerne ein Mann. Und wo wir schon dabei sind: Wenn ich ein Tag ein Mann sein könnte würde ich mir sicher ein Drittel des Tages einen runter holen! Und das sag ich auch Laut!

29.4.15 22:31, kommentieren

Auf der Suche nach meinem besten Feature

Hallo Zusammen! Einmal im Monat bin ich tief in einer Sinnkriese. Wer bin ich? Kenne ich mich? Diese Phase trifft meist nach der Periode ein und könnte für viele Unwissende einfach ein typisches PMS (P wie pre und post!)-Syndrom sein. Das will man aber nicht hören wenn man tief in dieser welterschütternden, lebensverändernden Kriese steckt. Da ich mittlerweile eine gewisse Routine in meiner „Sinnkriese“ entwickelt habe, schaffe ich es auch mit spielender Leichtigkeit eigene Therapieansätze zu entwickeln. Diese müssen auch immer wieder an die aktuelle Situation angepasst werden – denn, der Schuh drückt nicht immer an der gleichen Stelle. Hier kann man dann so richtig kreativ sein. Meine letzte Sinnkriese befasste sich mit der Frage: „Kenne ich mich selbst wirklich?“ und den darauf folgenden Phrasen: Ich weiß manchmal gar nicht wer ich bin! Dies zieht den nächsten Gedanken mit sich: Alle anderen wissen viel besser wer sie sind, nur ich wieder nicht. Ab hier geht es nur noch bergab! Mir geht dieses Problem schon seit längerem auf den Keks denn man sieht – grade in der Blogger Szene- so viele tolle Leute die einen festen eigenen Modegeschmack haben und ihr Ding einfach so durchziehen. Dies macht mich immer neidisch denn auch ich wäre gerne so eine gefestigte, durch und durch „fertige“ Person. Also fing ich mit „Baby-Steps“ an. Ich nah mir ein Blatt Papier und fing an mich zu beschreiben, wie beim Ausfüllen eines Freundschaftsalbums (die Älteren erinnern sich) Aussehen: Braune, kinnlange Haare die langsam zu einem Bob mit Seitenscheiteln wachsen. Ich hatte ja einen tollen Pixie-Cut. Inspiriert von Ann Hathaways Darstellung der Fontine in Les Mierables. Saß gut, werd ich mir wieder schneiden lassen, wenn ich dünner bin. Braune, relativ große Augen. Ca. 164 cm (mittel-)groß, ganz leichte Schmolllippen und eine oliv-grün-braune Haut, die so komisch-braun wird, wenn ich mal Sonne abbekomme. Hobbies: Serien und Filme Informiere mich über alles und gucke, was für mich „nützlich“ ist Ich würde gerne Sport dazu zählen, aber für mich wäre Sport nur Mittel zum Zweck und meine Erziehung verbietet es mir, so etwas Tolles wie Sport einfach so dreckig auszunutzen :-P Bestes Feature: Schlechtestes Feature: Ungeduld Talente/Stärken/ Gutes: -schnell und schlau, musikalisch, cinematographisch bewandert, abwechslungsreich Interessen -Geld sparen, schöner Leben, Beauty und Mode bei wenig Geld und Dickhäutermaßen, alternativ Leben Was ich an mir nicht mag: Unbeständigkeit, Gewicht/Figur, Haut, Kontostand Was ich an mir mag: -Intuitives Handeln/Bauchgefühl, Emotionsmensch, weiß was mir steht/was und wer zu mir passt, Entscheidungstreffer, mutig, stark, selbstkritisch Wenn ich etwas an mir ändern könnte: Mein Gewicht – den Rest schaffe ich alleine Was ich mir vornehme: Reisen und Dinge erleben die meinen Charakter stärken und mich auch zu etwas „Besonderem“ machen Mein Leben vereinfachen Ein Mensch sein, den ich gerne 24/7 um mich hätte Ihr seht, bei „Bestes Feature“ habe ich mich schwer getan. Natürlich weiß ich, was ich hier und da ganz okay kann… aber was ist mein bestes Feature? Ich fragte also einen Freund. Nach ein paar Stunden kam die Antwort: „Deine Offenheit. Du sagst deine Meinung und was du denkst. Das kann nicht jeder leiden, aber ich finde das gut.“ Ich bilde mir ein, dass es ein Kompliment ist, Offenheit und Ehrlichkeit zu seinem besten Feature zählen zu können. Ich schmücke mich damit sagen zu können, dass man bei mir weiß, woran man ist. Mein Freund meinte, es mache es leichter. Wenn ihr das lest, habt ihr dann das Gefühl, mich schon etwas besser zu kennen? Und genau so wird es euch ergehen. Erlaubt euch dabei keine großen Abschweifungen in die Gefühlswelt oder in euer Gedankenchaos. Erfasst einfach ganz neutral was euch als erstes einfällt, seid ehrlich und nehmt immer von allem DENKT SIMPEL – denn der simpelste Gedanke ist der, der hängen bleibt und der meist auch stimmt. Diese Liste soll euch dabei helfen euch von dem Gedanken zu lösen, dass ihr keine Ahnung habt wer ihr seid – denn ihr kennt euch sehr gut! Es lenkt euch ab und bringt euch wieder auf einfache Gedanken – holt euch aus dem Gedankenstrudel. Versucht es mal, und gebt mir Bescheid, was es gegeben hat.

29.4.15 22:28, kommentieren

Wie leisten sich andere Leute ihr Leben?

Ich bilde mir ein, nicht viel Geld auszugeben... Ich gehe zu Fuß zur Arbeit – mal von den Tagen abgesehen, an denen ich die 10 Meter mit dem Auto fahre und im Parkhaus stehe (2,50 EUR pro Tag)... Gelegentlich gönne ich mir mal was... Acrylfingernägel, mal eine Thai Massage... das Übliche. Trotzdem stelle ich mit Schrecken fest, dass ich diesen Monat schon 500EUR nur an variablen Kosten verbraten habe... Irgendwas mache ich falsch! Dazu kommt noch das ungeheure Glück, dass mein Auto ein mal pro Monat irgend einer Reparatur bedarf. Wenn es mal nicht das Auto ist, dann hat sich der Kater mit Sicherheit beißen lassen.. Irgendwo am Ohr, schön eitrig, wo der Tierarzt sich lächelnd die Hände reibt und sagt: „ Das kriegen wir hin, so viel wird das nicht...“ Also währen 180 EUR nicht viel. Ich hab es mit Casino versucht. Tatsächlich schenkte mir ne Freundin, auf Grund meiner derbe beschissenen Laune 30,- mit den Worten „Du bist so scheiße drauf, sieh zu dass du weg kommst.“ Ich kam mit 33 EUR wieder raus. Woher die ungrade Summe am Roulettetisch mit einem Einsatz von 2 EUR kommt weiß ich auch nicht. Rechnen war eh nie meine Stärke.. Vielleicht hab ich auch noch irgendwo ein Chip in meiner Clutch. Ende vom Lied ist, ich hab meiner Freundin das Geld wieder gegeben. Beim nächsten Mal spielte ich mit meinem eigenen Geld (30 EUR) und verlor alles binnen 30 Minuten. Wieso nennt man es Glücksspiel wenn man nur verlieren kann? Vielleicht versuch ich es das nächste Mal mit BlowJobs vor dem Casino- Bei den Bonzen müsste doch was zu holen sein. Finanziell bringt das sicher mehr. Glaube nur nicht, dass mein Freund so lange im Auto auf mich wartet. Nun gut. Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich viel Geld ausgebe. Ich krieg es nur nicht auf die Kette das zu stoppen. Blöd ist die grundsätzlich hohe Miete von 550,- warm. Das ganze ist 1/3 meines Gehaltes.. Da bleibt auch für´s Leben nicht viel. Sparen ist auch so ne Sache.. Das Schicksal will es nicht. Erst im Januar habe ich mein Auto mit 500,- Tüv fertig gemacht. Eine Woche später fuhr mir einer in die Seite – Schuld war natürlich ich.. Totalschaden. So ein Wichs! Der kleine Penner der mir in die Seite fuhr war vielleicht 20 Jahre alt, trug bei bitterer Eisekälte eine knöchellange Hose und Sneakers. Bin mir ziemlich sicher, dass er sich den BMW selbst bezahlt hat – ohne Papis Hilfe, versteht sich. Der hat damit mit Sicherheit keine Probleme gehabt... Mich bringt sowas in Konkurs! Hatte grade knappe 700 EUR gespart, davon 600 EUR fürn Twingo ausgegeben der kaum ne Woche im Einsatz eine neue Lichtmaschine will.. Wie gesagt, mein Auto ist ARSCH. Alles Rotz! Also was soll ich machen? Ich shoppe keine Kleidung. Ist bei Kleidergröße 46 eher mittelgeil und demnach eh unnötig. Lebensmittel kauf ich im Kaufland. Tanken muss ich Gott sei Dank noch nicht.. Wofür geht meine Kohle also drauf? Gut, ob so´n Badeanzug für 40 Öcken nötig ist, darüber kann man sich streiten. Wer aber schonmal einen Buckelwal gesehen hat weiß: Schön ist das Ganze nur, wenn man weit genug weg steht. Vielleicht fress ich auch zuviel. Ist aber auch Kacke bei zig Lebensmittelunverträglichkeiten... Da gibt’s nicht das billige Toastbrot ausm Lidl – nein da muss das glutenfreie Brot von Schär her, das man sich im Endeffekt nur leisten kann, wenn man vorher erfolgreich im Casino die richtige Zahl getippt hat. Man sieht, Karma ist ne Bitch! Ich geh auch nicht oft aus. Was trinken schon garnicht – dann müsste ich ja nach Hause laufen und das ist nichts für mich. Ein Fahrrad habe ich auch. Mehr ein Staubfänger im Keller aber wie sagt man so schön: Auf den Gedanken kommt es an! Und dran gedacht habe ich des Öfteren. Tja und das war´s dann auch bereits damit. Ich weiß noch nicht so Recht ob ich das lustig, ironisch oder traurig finden soll. Auf jeden Fall wäre die Pornokategorie „Fette Mädels mit nem netten Gesicht“ ne Abteilung, wo ich evtl. mehr verdienen könnte.

29.4.15 22:25, kommentieren

Warum "Community" gnadenlos unterschätzt wird oder – meine Liebe zum TV

Eine Serie, die die 5. Staffel nicht überlebt hat und nun nur noch über Yahoo zu sehen ist. Peinlich – aber wie sehe ich die? Wo findet man dort die Streams? Ich hab keine Ahnung.

Aber worum geht’s dort überhaupt?
Eine Sitcom die mir wieder zeigt, wozu das Leben gut ist... Eine Serie über einen Haufen zusammen gewürfelter Studenten allen Alters und aller Couleur die alles tun, aber nicht studieren – was mit Sicherheit auch etwas an der wirklich bekloppten Universität zu tun hat.

Ich bezeichne mich als den größten Abed Fan... „ 6 Seasons and a Movie“ - und „Meta meta“ und trotzdem verstehe ich nicht worum es überhaupt geht - und ich glaube, das muss ich auch gar nicht. Denn meiner Meinung nach geht es in dieser Serie nur darum Spaß zu haben und das Leben mal nicht so ernst zu nehmen.

Nun, offensichtlich bin ich ein Fan von Sitcoms... Sie bringen mich zum Lachen, und geben mir Hoffnung, dass das Leben nicht immer nach Schema-F laufen muss.
Doch diese Serie hat noch etwas mehr geschafft!

Ich möchte meinen Job kündigen und studieren gehen... auf Lehramt.

Wieso Lehrer?

Denkt zurück an die Schulzeit. Wer waren die schlimmsten an der Schule? GENAU – die Lehrer. Sie grenzten immer an Wahnsinn. Oftmals hatte das ganze nichts mit Unterrichten zu tun. Das ganze gepaart mit einem sicheren Job, dem Beamtenstatus und der Möglichkeit so viele Kinder zu kriegen wie ich will ohne meinen Job zu verlieren. Außerdem, die stinkfaulsten Schüler sind die geborenen Lehramtskandidaten und faul war ich! Sogar mein Freund meinte, dass er nicht davon ausgeht, dass ich meinen Lehrstoff vorbereiten würde. Er kennt mich einfach!

Ist es nicht interessant, wie das Fernsehen mein Leben beeinflusst ohne das man es merkt? Ich Frage mich, was wir noch heraus fänden, wenn wir uns etwas mehr Mühe gäben den Zusammenhang zwischen unserem Leben und dem TV zu sehen.

Ich liebe Community!

1 Kommentar 29.4.15 22:16, kommentieren